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Gegenwind in und aus Stemwede

Wir sind der Meinung, wir brauchen  keine neuen Riesen-Windräder!

Aktuell:
Stemweder Bauausschuss knickt nicht ein: Anwälte drohen Lokalpolitikern

Kommentar von Rainer Wehdebrock zu den angedrohten persönlichen Schadenersatzforderungen an die Mitglieder des stemweder Gemeinderats

So langsam kann auch ein abseitsstehender Beobachter erkennen, worum es den angeblichen Klimarettern und Ökostromerzeugern geht. Sie wollen Profit machen!

Da scheint schon fast jedes Mittel recht.
Mit einem Schreiben der Anwaltskanzlei Klemm & Partner versucht man bzw. die Firma „Mühlheider Energieanlagen" und die „Bürgerwindgesellschaft Windpark Stemwede GmbH & Co.KG", nun die Gemeinderatsmitglieder unter Druck zu setzen - ich möchte hier ausdrücklich nicht von italienischen Verhältnissen sprechen, obwohl sich dieser Vergleich dem Einen oder Anderen vielleicht aufdrängen könnte.

Meine Hoffnung ist es jedenfalls, dass die Gemeinderatsmitglieder sich nicht von besserwisserischen Anwälten einschüchtern lassen, den eingeschlagenen Kurs im Gebiet Bockhornshorst halten, und die Gerichte im Fall der Babbelage den Sack zugeschnürt lassen.

Wenn man als Bauausschussmitglied Post vom Anwalt eines Windkraftbetreibers bekommt, mit der Androhung einer persönlichen Haftung für ein entgangenes Geschäft, kann man aber vielleicht etwas besser verstehen, wie man sich als potenzieller Anlieger monströser Windparks fühlt. Der bisherige Nutzen der 34000 Anlagen, die in Deutschland in Betrieb sind, kommt doch wohl nur dem Geldbeutel der Investoren und Grundverpächtern zu Gute. Den Klimawandel hält Dies wohl kaum auf (deutscher Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß= 2%).

Genaueres dazu erfahren Sie in den Zeitungsartikeln:
- Anwälte drohen Lokalpolitikern- Westfalen-Blatt vom 30.11.2017 und
- Drohung lässt Politiker vorerst kalt - Westfalen-Blatt vom 01.12.2017
von Dieter Wehbrink

Stehende Windräder kosten Geld!
Strom, der von den Windmonstern produziert werden könnte, wegen des Überangebots nicht eingespeist/verbraucht aber dennoch bezahlt werden muss (Kosten für den Verbraucher ca. 1.000.000.000€ pro Jahr, Tendenz steigend), geht gar nicht - weder vom sozialen noch vom volkswirtschaftlichen Aspekt aus betrachtet.

Drehende Windräder retten das Klima nicht!
Weit über 20.000.000.000€ pro Jahr (laut Handelsblatt) treibt man insges. über die EEG-Umlage bei den Stromverbrauchern ein, ohne einen wirklich positiven Effekt auf das Klima zu erreichen. (Ich empfehle dazu mal die Lektüre des Jahresberichts der (landwirtschaftlichen) Hagel-Versicherung über die Wetterschäden für die Landwirte und Hausbesitzer...für mich sind es eh genau diese 25.000 Anlagen der norddeutschen Tiefebene, die unser Klima negativ beeinflussen ;)

Subventionen ein Segen?
Leider neigt die „große" Politik im Gegensatz zur Lokalpolitik erfahrungsgemäß nicht dazu, am grünen Tisch getroffene Massnahmen auf Wirksamkeit und Effizienz zu prüfen. Als Unternehmer könnte ich mir solch ein Verhalten nicht erlauben, aber mit dem Geld der Stromkunden und Steuerzahler ist dies offensichtlich kein Problem. Mir ist kein Beispiel bekannt, wo üppige Subventionen dauerhaft ein Segen für eine solide Wirtschaft wären.
Anschieben ist OK, aber auf Dauer ein Fluch!

Bevor ich es vergesse, natürlich unser liebster BER!
Der Berliner Flughafen, (monatl. Unterhaltungskosten: ca. 41.000.000 € ) ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, was so alles schiefgehen kann, wenn man grundlegende Fehler nicht grundsätzlich korrigiert.

Hätte man den BER 2012 nach dem ersten geplatzten Eröffnungstermin plattgemacht und mit kompetenten Leuten neu aufgebaut, würden dort schon lange (zum Schaden des Klimas) Flugzeuge starten und landen und sich nicht nur die Grashalme in der Sonne langweilen! - Für das EEG gilt im Prinzip das Selbe: einfach mal durch den Reisswolf jagen, aber dafür ist es wahrscheinlich schon zu spät.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.


 

Glückwünsche! - Kommentar von Rainer Wehdebrock zur kommenden Bundestagswahl

Die Stromproduktion für die Mülltonne kommt auch im schönen Stemwede voran. 
Wegen fehlender Netze und nicht vorhanden bezahlbaren Stromspeichern, sind allein im Jahr 2015 bundesweit ca. 500 Millionen Euro für Strom ausgegeben worden, der erzeugt, aber nicht verbraucht wurde, da an bestimmten Tagen mehr Strom als benötigt produziert wurde.
Dadurch fällt der Börsenpreis und der Verbraucher muss die Produzenten wiedermal für die Differenz zum festgelegten Abnahmepreis vertragsgemäß entschädigen.
Also nicht nur eine Produktion für die Mülltonne, sondern die Produktion für die Mülltonne mit den immensen Entsorgungskosten von 500 Millionen Euro (vorsichtig geschätzt, andere Quellen gehen von weit über einer Milliarde Euro aus!) im Jahr 2015 (Tendenz steigend)!
- Glückwunsch an alle Betreiber

Durch die Tatsache, dass es sich bei den Vergütungen nach dem EEG und bei den Leitungsentgelten um gesetzlich verordnete Zwangsabgaben handelt, muss Dies die Produzenten das ja auch nicht interessieren.
Frei nach dem Motto: produzieren, verkaufen und vergessen bzw. produzieren, kassieren und nochmals kassieren!
- Glückwunsch an die Politik zu dieser grandiosen Energiewende!

Anmerkung:
In Zeiten, da der Populismus verstärkt in die politische Diskussionskultur Einzug hält, bleibt in diesem Fall zu betonen, dass wir uns hier nicht in Emotionen ergehen, sondern uns an konkrete Fakten halten!

Eine emotionale Herangehensweise würde wie folgt aussehen:

Schlagen wir dazu eine „Luftbrücke" nach Berlin, genauer gesagt zum Hauptstadtflughafen - hätte man die Verantwortlichen für diese Energiewende auch für den Bau des BER Flughafen eingesetzt, bestimmt wäre der BER schon seit 5 Jahren eröffnet.
- Es wäre ja egal, ob da nun Flugzeuge flögen oder nicht.

Als bevorzugten Kapitalgeber für diesen Unsinn käme natürlich dann auch nur die Deutsche Bank in Frage, damit auch Diese wieder auf die Beine kommt, und nicht auch noch, womöglich vom Steuerzahler, gerettet werden muss.
- Glückwunsch an die Deutsche Bank

Gegen die Tatsache, dass gewöhnlich leider niemand für diesen Unsinn geradestehen muss, hilft wohl nur die Ironie!
Gemessen an den 500 Mio. Euro nutzloser Stromausgaben im Jahr 2015, sind die Kostensteigerungen beim BER oder der Elbphilharmonie ja sowieso geradezu Peanuts.

Immerhin ist nun die Elbphilharmonie ja teilweise funktionstüchtig, teilweise fertig und sogar teilweise gelungen, den mindestens 11-fachen Preis nach neuneinhalb Jahren Bauzeit zahlen wir dafür doch gerne - oder nicht?
Was solls, reden wir nicht drüber!
- Glückwunsch nach Hamburg


Zahlemann und Söhne!
Bei der Energiewende und dem BER läuft es eben wie immer, der kleine Mann und seine kleine Frau, inklusive ihrer Nachkommen dürfen zahlen.

Wahlen in Sicht!

Tatsächlich geht unseren Mächtigen hinsichtlich vermehrter Wahlerfolge populistischer Organisationen und Personen nunmehr mächtig die Düse!

Reichlich spät wird jetzt nun doch bemerkt, dass die Energiewende tatsächlich nicht in die gewünschte Richtung läuft. Zur kurzfristigen Lösung nehmen wir also erst mal einen Kredit auf, das freut die Banken und die Vermögenden dieser Nation.
Diese Überlegung der Politik, die EEG Zwangsabgabe durch einen Kredit bei 6,5 Cent zu stabilisieren und später, in 20 Jahren (wenn die jetzt beschließenden Politiker nicht mehr zur Wahl stehen) diese Kredite mit den (dann erhofften) Überschüssen aus der EEG Umlage zu tilgen, erinnert uns doch eher an eine Bekämpfung der Symptome, anstatt an eine Heilung der Ursachen - womit wir Gefahr laufen, auch noch in das marode Gesundheitswesen ab zu schweifen!

Genug,
es bleibt die Hoffnung, dass bis zur nächsten Wahl die ein oder andere Erkenntnis, inklusive darauffolgender konkreter Handlungen erfolgt, da es sonst für die etablierten politischen Eliten böse Überraschungen bzw. Veränderungen geben könnte.

Glückwunsch wünscht VETO!


Thema: Stromproduktion in Deutschland

Die Stromproduktion in Deutschland mit 67.600 MW Nennleistung und Verbrauchsspitzen von 75.000 MW hauptsächlich in den Wintermonaten, ist schon jetzt nahe zu ausgeglichen. Gerade in den Wintermonaten liegt die Produktion der unsteten erneuerbaren Energien aber oft bei null (z.B. waren an 6 aufeinanderfolgenden Tagen im Febr. 2013 nur 140 MW verfügbar). Ohne eine preiswerte Möglichkeit der Energie-Speicherung, macht der weitere Ausbau keinen Sinn, es wird nur wesentlich teurer. (Prognostizierter KWh-Preis 1,50 € beim Power to Gas-Verfahren, also ein Verfahren, bei dem das Stromüberangebot in Gas umgewandelt wird, und somit gespeichert werden kann.) Wie erklärt man beispielsweise einem kleinem Betrieb mit 30.000 KWh Verbrauch den drastischen Strompreisanstieg der letzten 3 Jahre, wenn Wind und Sonne umsonst sind?

Sollte die Politik nicht besser zur freien Marktwirtschaft zurückfinden, anstatt die Energiewende mit planwirtschaftlichen Maßnahmen, beruhend auf Zwangsabgaben und undurchsichtigen Vergütungssystemen auf Kosten des kleinen Mannes durch zu boxen?

Auf öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Energiewende bzw. Werbeveranstaltungen der Windenergie-Industrie erzählt man den Leuten, die Erneuerbaren, vor allem Wind- und Solaranlagen, produzieren preiswerten Strom. Mit einer Einschränkung: „Allerdings können diese nicht  in die Marktwirtschaft entlassen werden, weil sich sonst, ohne den Erlös aus der EEG-Zwangsumlage, keine Investoren mehr fänden.”
Sogar den Verbrauch von selbst erzeugtem Strom der häuslichen Solaranlage darf der private Erzeuger und Selbst-Verbraucher nun mit 4 Cent pro erzeugter Kilowattstunde noch-einmal bezahlen, obschon der Strom, wie gesagt, selbst erzeugt wurde - logisch? Ökonomisch? Gerecht?

Auch ohne Atomkraftwerke ist eine zuverlässige, saubere und preiswerte  Energieversorgung hinzubekommen. Es gibt bereits eine intakte Energieversorgung. Diese soll jetzt umstellen auf unstete, mit Risiken in der Versorgungssicherheit behaftete Energiegewinnung, die auch noch deutlich teurer wird. Das Management dieser riesigen Herausforderung, für die es weltweit kein Vorbild gibt, überlässt man der Politik und den damit verbundenen Interessengemeinschaften.
Wie so etwas dann konkret aussieht, zeigt sich leider ganz deutlich in der Hauptstadt, beim Versuch, den neuen Flughafen an den Start zu bekommen (erster genannter Eröffnungstermin: 2011), obwohl es weltweit viele funktionierende Flughäfen gibt. Von den Kosten, die bei diesem Flughafen auch vollkommen aus dem Ruder laufen, ganz zu schweigen.

Für das EEG und den besagten Flughafen wäre die beste Lösung: Abbrechen und neu anfangen, mit Leuten, die etwas davon verstehen.

Gerade verantwortliche Politiker sollten dann primär zuerst Problemlösungen vorstellen (Versorgungssicherheit, preiswerte Speicherung, Übertragungsverluste von Nord nach Süd, etc.) und nicht nur mit wohltönenden Worten daher kommen!

Die Schlagschatten großer WK-Anlagen werden von Anwohnern oft als sehr störend empfunden, genauso wie die Schatten- Simulation auf unserer Website etliche User stört.
Im Gegensatz zur echten WKA können Sie den Schattenwurf bei uns jederzeit nachhaltig abschalten. Wählen Sie bitte dazu aus der folgenden Liste den Eintrag „Schatten AUS"!


Noch ist dieses Bild eine Montage!
Veto
blickt bestürzt nach Levern.
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Das sieht nicht gut aus für die Leverner Bürgerinnen und Bürger!

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„Bürgerwindpark” wirft seine Schatten voraus!
VETO - Die Bürgerinitiative der Babbelage in Stemwede.Zu den großen Ungereimtheiten,

die mir gar nicht in den Kopf wollen, gehört z.B. die Haftungsumlage auf-der Stromrechnung.

Die bezahlte ich, weil erst die Windräder gebaut wurden,

bevor die Stromkabel gelegt wurden. Da sieht es oft finster aus, auf der Stromrechnung...  ->weiterlesen