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Gegenwind in und aus Stemwede

Wir sind der Meinung, wir brauchen  keine neuen Riesen-Windräder!

Thema: Altlasten in Stemwede - Bockhornshorst
Der Antrag auf das Repowering zweier Anlagen wurde vom Antragsteller zurückgezogen!

Der Windkraftstandort Bockhornshorst, seinerzeit Symbol für die fortschrittlichen Umweltpolitik in Stemwede könnte sich zu einem weiteren Windmonster-Areal entwickeln. Anwohner befürchten, dass findige Windkraftspekulanten sich an einem Repowering der derzeit wohl weitestgehend akzeptierten 77,5-Meter Turbinen versuchen werden.

Nicht dass die "kleinen" Anlagen einigen direkten Anliegern mit ihrer unüberhörbaren Lärmbelastung das Leben nicht schon schwer genug machen würden, es bestehen nun auch konkrete Ängste im Raum, dass es, ähnlich wie bei der Genehmigung der bestehenden Kraftwerke 1997 auch dieses Mal wieder zu Ungereimtheiten im Genehmigungsverfahren kommen könnte.

Gespeist werden diese Ängste von der Erinnerung daran, dass die Baugenehmigung für 10 Einzelanlagen vom Typ Nordex 600 KW N43 schon 2 Wochen vor dem Beschluss des stemweder Gemeinderats erteilt wurden, der genau über diesen Bauantrag beschließen sollte.

Wir erinnern nun noch einmal ausdrücklich an die Stellungnahme zur 53. Änderung des Flächennutzungsplans, in der steht:

Bei der Standortfindung einer Kernzone für Windenergie in der Gemeinde Stemwede, ist es daher absolut unzulässig, Vorbelastungen durch die Windräder des Windparks in Oppendorf in das Bewertungs- und Entscheidungsverfahren in irgendeiner Form einzubeziehen.

„Dat mut flott gohn“ – Bitte kein Hauruckverfahren in der Bockhorns Horst in Stemwede

Leserbrief zum Thema: Antrag auf Aufhebung des Bebauungsplans 2.14 Windpark Bockhornshorst, öffentliche Ratssitzung am 15.09.2016, Festhalle Levern, 32351 Stemwede-Levern, kleine Halle.

Die selbe Prozedur wie 1997? - Es muss mal wieder schnell gehen!

Liebe Gememeinderatsmitglieder, überlegt bitte nicht zu lange.
Die Eile der Wind-Investoren verwundert ja kaum, da sich die Rahmenbedingungen im EEG ab 2017 ändern, und sich die meisten Miniprojekte dann nicht mehr lohnen.
 
Wir fragen uns, was sollen zwei Monsterräder bewirken, außer einer Verspargelung der Landschaft,  welche ja  ausdrücklich durch das Verfahren zur Konzentration von WK_Anlagen verhindert werden sollte (Stichwort: Ausweisung von Vorranggebieten)?
Soll nun unser  Gemeinderat auf die Schnelle ein paar wenige Investoren beglücken?!

Wenn man, wie jetzt, durch die Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, den alten Bebauungsplan einfach aufhebt, um den Investoren freie Fahrt zu genehmigen, könnten diese und andere Fragen kaum noch angemessen erörtert werden.

Dann können die Kapitalanleger wieder schalten und walten wie es ihnen gefällt!

Es bedarf vielleicht doch etwas mehr Beratungszeit, als dass man das Thema in Kürze durchwinkt oder, noch schlimmer, die Genehmigung schon erteilt, bevor der Rat entschieden hat, so geschehen im bei der Genehmigung des bestehenden Windparks im Jahr 1997.

Es kommt ja wahrscheinlich auch nicht von ungefähr, dass die Investoren die Gemeinde und die Öffentlichkeit so kurz vor dem Jahresende mit ihrem Windpark in der Bockhorns Horst beglücken wollen.

Die Bürgerinitiative „VETO!“ empfiehlt dem Gemeinderat den Antrag etwas intensiver zu beraten und auch andere Meinungen einzuholen, bevor man dieses brisante Thema  im Hauruck entscheidet.
Wolfgang Klawitz und Rainer Wehdebrock, Bürgerinitiative VETO!

Thema: Muttertag

In 7 Stunden 21 Millionen Euro verschenkt - Mehr Sozialismus geht nicht mehr
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Holger Douglas, Vorstand Technik und Wissenschaft, Deutscher Arbeitgeber Verband, zieht Bilanz.

21,3 Millionen Euro hat uns der Spaß gekostet, nein, nicht die Geschenke am Muttertag, die an die Mütter gingen, sondern an diejenigen, die so nett waren, unseren überflüssigen Strom abzunehmen.

Jener Sonntag, der 8. Mai 2016, zeigte sich als schöner Tag mit blauem Himmel, viel Sonne und vor allem an den Küsten viel Wind. Ein Tag so recht nach dem Geschmack gutgläubiger Grüner: Die Photozellen auf den Dächern brutzelten und erzeugten Strom in rauen Mengen, die Windräder brummten und pumpten ihren Strom in die Netze, und die Biomasseanlagen müffelten vor sich hin und erzeugten aus aufwendig und energieintensiv in Monokulturen angebautem Mais Strom...

(Quelle: Website des Deutschen Arbeitgeberverbandes, mit freundlicher Genehmigung von www.deutscherarbeitgeberverband.de.)

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Thema: Noch mehr Gegenwind:
Der Physiker und Analyst Dr. Björn O. Peters, der sich seit Jahren wissenschaftlich mit den volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten der „Energiewende" befasst, formuliert im Aufsatz - Energiepolitik im 21. Jahrhundert oder "des Volkes neue Kleider"- seine Erkenntnisse folgendermaßen (Auszug):

... Seit zwei Jahrzehnten fokussiert sich die deutsche Energiepolitik im Wesentlichen auf den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie, die Förderung erneuerbarer Energieträger in der Stromerzeugung und auf die Wärmedämmung. Hierdurch sollten mehrere Ziele erreicht werden, insbesondere soll die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert und der CO2-Ausstoß insgesamt verringert werden.
Trotz gewaltiger Anstrengungen werden diese beiden Ziele jedoch nicht erreicht.
So ersetzen die durch das EEG geförderten Wind- und Solarkraftwerke (WSK) gerade einmal gut drei Prozent des Primärenergieverbrauchs, obwohl über die Gesamtdauer der bereits zugesagten Vergütungsperioden für sie erhebliche volkswirtschaftliche Kosten anfallen werden. Der Grund für diese geringe Effizienz der eingesetzten volkswirtschaftlichen Mittel ist, dass die Stromproduktion aus WSK aus meteorologischen Gründen zeitlich unkorreliert*1 mit unserem Lastverhalten, über ganz Deutschland hinweg aber räumlich hoch korreliert*1 ist.
Das hat zur Folge, dass WSK in wenigen Jahresstunden Überschüsse produzieren, WSK-Strom aber in mehr als der Hälfte der Jahresstunden nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung steht, die WSK daher thermische Kraftwerke nicht ersetzen können...

...Ein besonders teures Beispiel ist die Förderung von WSK durch das EEG, die für ca. 500 Milliarden Euro*2 bis 2035 lediglich ca. 3-5 Prozent des Primärenergieverbrauchs substituieren*3 werden und bei denen der durch sie erzielte Rückgang an CO2-Emissionen kaum messbar ist. Im Gegensatz dazu sollte Politik so gestaltet sein, dass sie klar definiert, welche Ziele zu welchen Kosten erreicht werden sollen, und Messvorschriften angeben, wie sowohl Kosten als auch Effekt gemessen werden können...

(Quelle: Website des Deutschen Arbeitgeberverbandes, mit freundlicher Genehmigung von www.deutscherarbeitgeberverband.de.)

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Anmerkungen:

*1 korrelieren = in Beziehung zu Etwas stehen
*2 500 Milliarden Euro sind ausgeschrieben 500 000 000 000 Euro -
    Zum Vergleich, für den Bundeshaushalt 2016  wurden Gesamtausgaben von 316,9 Milliarden Euro beschlossen!
*3 substituieren = ersetzen


Thema: Prokon und Juwi

Prokon ist ja nun jedermann bekannt - Juwi kennt bundesweit kaum einer.
Prokon ist fast ausschließlich durch kleine Privatanleger finanziert worden. Bei Juwi sind es gemessen am eingezahlten Kapital zu 90% die Finanzindustrie, Banken und Versicherungen. Großinvestoren haben natürlich kein Interesse daran, eine Schieflage auch noch durch die Medien aufputschen zu lassen. Da hält man den Ball flach, alles beherrschbar.
Auch schön nachzulesen, dass auf der Gehaltsliste dieser Weltverbesserer auch jede Menge politische Vertreter stehen, die für üppige Beraterhonorare den Boden für den nächsten Windpark bereiten. Finanziert wird das durch uns Stromkunden, die man munter zur Kasse bittet. Würde man die Energiewende in die Marktwirtschaft entlassen, wäre der Spuk morgen zu Ende. Keine EEG-Anlage kann für 3 Cent/kwh (Aktueller Börsenpreis) den Strom produzieren. Rechnen würde sich nur der selbst verbrauchte Strom, den man sonst für 30 Cent/kwh kaufen müsste.
Für uns ist nicht einzusehen, warum wir jeden Monat zur Kasse gebeten werden. Für diese Träumer, die den Blick für das wirtschaftlich Machbare längst verloren haben.
Unser Artikel "Hart am Wind - der Fall Juwi", den wir mit freundlicher Genehmigung des Handelsblatt veröffentlichen, beschreibt alle Facetten dieser Branche. Die einen sind größenwahnsinnige Spinner und den anderen geht es nur ums Geld. Beide retten das Klima jedenfalls nicht.

Und in Sachen Klimarettung hat Deutschland ja auch schon gewaltige Fortschritte gemacht. Die Windräder schaufeln uns ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen heran und sorgen so für angenehme Frische. Kälteempfindliche Leute mussten allerdings schon im August die Heizung anwerfen, was allerdings nicht so klimafreundlich ist, es sei denn, wir entscheiden uns demnächst alle für die teure Elektroheizung.


Thema: Stromproduktion in Deutschland

Die Stromproduktion in Deutschland mit 67.600 MW Nennleistung und Verbrauchsspitzen von 75.000 MW hauptsächlich in den Wintermonaten, ist schon jetzt nahe zu ausgeglichen. Gerade in den Wintermonaten liegt die Produktion der unsteten erneuerbaren Energien aber oft bei null (z.B. waren an 6 aufeinanderfolgenden Tagen im Febr. 2013 nur 140 MW verfügbar). Ohne eine preiswerte Möglichkeit der Energie-Speicherung, macht der weitere Ausbau keinen Sinn, es wird nur wesentlich teurer. (Prognostizierter KWh-Preis 1,50 € beim Power to Gas-Verfahren, also ein Verfahren, bei dem das Stromüberangebot in Gas umgewandelt wird, und somit gespeichert werden kann.) Wie erklärt man beispielsweise einem kleinem Betrieb mit 30.000 KWh Verbrauch den drastischen Strompreisanstieg der letzten 3 Jahre, wenn Wind und Sonne umsonst sind?

Sollte die Politik nicht besser zur freien Marktwirtschaft zurückfinden, anstatt die Energiewende mit planwirtschaftlichen Maßnahmen, beruhend auf Zwangsabgaben und undurchsichtigen Vergütungssystemen auf Kosten des kleinen Mannes durch zu boxen?

Auf öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Energiewende bzw. Werbeveranstaltungen der Windenergie-Industrie erzählt man den Leuten, die Erneuerbaren, vor allem Wind- und Solaranlagen, produzieren preiswerten Strom. Mit einer Einschränkung: „Allerdings können diese nicht  in die Marktwirtschaft entlassen werden, weil sich sonst, ohne den Erlös aus der EEG-Zwangsumlage, keine Investoren mehr fänden.”
Sogar den Verbrauch von selbst erzeugtem Strom der häuslichen Solaranlage darf der private Erzeuger und Selbst-Verbraucher nun mit 4 Cent pro erzeugter Kilowattstunde noch-einmal bezahlen, obschon der Strom, wie gesagt, selbst erzeugt wurde - logisch? Ökonomisch? Gerecht?

Auch ohne Atomkraftwerke ist eine zuverlässige, saubere und preiswerte  Energieversorgung hinzubekommen. Es gibt bereits eine intakte Energieversorgung. Diese soll jetzt umstellen auf unstete, mit Risiken in der Versorgungssicherheit behaftete Energiegewinnung, die auch noch deutlich teurer wird. Das Management dieser riesigen Herausforderung, für die es weltweit kein Vorbild gibt, überlässt man der Politik und den damit verbundenen Interessengemeinschaften.
Wie so etwas dann konkret aussieht, zeigt sich leider ganz deutlich in der Hauptstadt, beim Versuch, den neuen Flughafen an den Start zu bekommen (erster genannter Eröffnungstermin: 2011), obwohl es weltweit viele funktionierende Flughäfen gibt. Von den Kosten, die bei diesem Flughafen auch vollkommen aus dem Ruder laufen, ganz zu schweigen.

Für das EEG und den besagten Flughafen wäre die beste Lösung: Abbrechen und neu anfangen, mit Leuten, die etwas davon verstehen.

Gerade verantwortliche Politiker sollten dann primär zuerst Problemlösungen vorstellen (Versorgungssicherheit, preiswerte Speicherung, Übertragungsverluste von Nord nach Süd, etc.) und nicht nur mit wohltönenden Worten daher kommen!

Die Schlagschatten großer WK-Anlagen werden von Anwohnern oft als sehr störend empfunden, genauso wie die Schatten- Simulation auf unserer Website etliche User stört.
Im Gegensatz zur echten WKA können Sie den Schattenwurf bei uns jederzeit nachhaltig abschalten. Wählen Sie bitte dazu aus der folgenden Liste den Eintrag „Schatten AUS"!


Noch ist dieses Bild eine Montage!
Veto
blickt bestürzt nach Levern.
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Das sieht nicht gut aus für die Leverner Bürgerinnen und Bürger!

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VETO - Die Bürgerinitiative der Babbelage in Stemwede.Zu den großen Ungereimtheiten,

die mir gar nicht in den Kopf wollen, gehört z.B. die Haftungsumlage auf-der Stromrechnung.

Die bezahlte ich, weil erst die Windräder gebaut wurden,

bevor die Stromkabel gelegt wurden. Da sieht es oft finster aus, auf der Stromrechnung...  ->weiterlesen